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Die Henrichshütte in Hattingen |
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Die Henrichshütte in Hattingen im südlichen Ruhrgebiet war eines der bekanntesten Eisenhüttenwerke in Deutschland. Zu besten Zeiten waren hier über 10.000 Menschen in der 60.000 Einwohner Stadt Hattingen beschäftigt. Ende der 80er Jahre kam überraschend das Aus. Trotz großem Arbeitskampf, der in ganz Deutschland Schlagzeilen machte, bliebt die Thysen AG hart und schloss das Werk. Am 18.12.1987 wurde der Hochofen nach über 120 Jahren für immer abgeschaltet. Die Stadt stand vor dem Nichts. Die Folgen wirken bis heute nach, die Arbeitslosenqoute in Hattingen liegt derzeit (2007) immer noch bei etwa 10%.
Heute sind Teile des Geländes in ein großes, äußerst interessantes, Freilichtmuseum umgewandelt worden. Man kann im Werksgelände rumspazieren wo man möchte. Der Besucher kann mit einem Aufzug auf einen gigantischen Hochofen hochfahren. Von 30 Meter Höhe hat man einen guten Ausblick auf das Hüttengelände. Desweiteren kann man eine Gießhalle, die Möllerung, den Bahnhof, das Labor, einen Schrottplatz und mehrere Ausstellungen besichtigen. Der Besuch der Henrichshütte ist für jeden, der sich für die Industriegesichte des Ruhrgebiets interessiert, ein unvergessliches Erlebnis.
Öffungszeiten Henrichshütte: Di- So: 10- 18 Uhr, Mo geschlossen, Fr bis 21:30 Eintrittspreise Henrichshütte: Erwachsene 2,40€, Familien max. 5,80€, ermässigt 1,60€, Kinder 1,50€ (Stand Herbst 2007) Weitere und aktuellere Informationen: http://www.route-industriekultur.de/karte/henrichshuette/ Anfahrt Henrichshütte: Mit S-Bahn von Essen oder Bochum nach Hattingen. Aussteigen in Hattingen Mitte. Von dort etwa 2 km zu Fuß oder mit verschiedenen Buslinien (am Bahnhof Hattingen fragen). Die Buslinie Bochum - Hattingen hält an der Henrichshütte in beiden Richtungen. |
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